Die Motivation zum Roadbookfahren liegt n dem besonderen Reiz

Roadbookfahren hat seinen besoderen Reiz.

Roadbookfahren macht Spaß!

Wir haben auf der Suche nach neuen fahrerischen Herausforderungen abseits vom wettbewerbsorientierten Offroadfahren vor ca. 5 Jahren zum ersten Mal an einer Roadbooktour teilgenommen und waren auf Anhieb begeistert.

In unseren Nachbarländern Belgien und Holland ist das Hobby-Endurofahren nach Roadbook weitaus mehr verbreitet als bei uns. Wir möchten euch das Roadbookfahren als spezielle Art des Endurowanderns gerne näher bringen, deshalb geben wir an dieser Stelle unsere persönlichen Antworten zu den skeptische Fragen, die uns auf heimischen Enduroveranstaltungen immer wieder gestellt werden. Vielleicht sehen wir uns ja bald, entweder in der Toskana oder bei einer der Veranstaltungen in den Nachbarländern (siehe Links)

„Man braucht eine komplizierte Ausrüstung zum Roadbook-Fahren.“

Zum Roadbook-Fahren benötigt man in erster Linie das Equipment für die Navigation, was allerdings nicht sofort aus High Tech Geräten bestehen muss. Man benötigt in erster Linie nur eine Befestigung für die Streckenbeschreibung (das Roadbook) und einen digitalen Tacho. Im Prinzip können schon ein einfaches Klemmbrettchen und ein Fahrradtacho diesen Zweck erfüllen. Einfache Roadbookhalter, mit der man die Papierolle manuell drehen kann, sind preislich deutlich günstiger als die elektronischen Varianten (siehe Ausrüstung). Alternativ könnt ihr für kleines Geld Roadbookhalter bei uns ausleihen.
Unser Tip: Wer sich die Ausrüstung anschaffen möchte, solle erst einmal mit einfachen Geräten anfangen. Wenn ihr dabei feststellt, dass ihr gerne öfters Roadbook fahren möchte, kann ihr euch später immer noch einen Tripmaster oder einen elektrisches Roadbookhalter zulegen.

„Roadbookfahren ist schwierig zu lernen“

Roadbooktouren haben augrund der Vielfalt der Anforderungen, die sie an den/die Fahrer/innen stellen, einen speziellen Charakter und besondern Reiz. Unbekannte Geländepassagen sind ebenso zu meistern, wie das richtige Lesen des Roadbooks und die gleichzeitige Bedienung von Roadbookhalter und Tripmaster. Die Bedienung der Geräte und die Navigation mittels Streckenbeschreibung braucht etwas Übung, läßt sich aber in der Regel schnell erlernen.

Wer sich allerdings ausschließlich auf das Fahrvergnügen konzentrieren will, kann letztendlich auch einfach hinterher fahren. Denn innerhalb einer Enduro-Gruppe braucht nur derjenige, der vorfährt, zwingend das entsprechende Navigations-Knowhow und Equipment.

„Auf organisierten Touren kann man nicht sein individuelles Tempo fahren“

Uns persönlich macht Roadbookfahren so großen Spaß, weil es einem ein Höchstmaß an fahrerischer Flexibilität garantiert. Selbst auf großen Veranstaltungen fährt man in Kleingruppen, die ihr Tempo völlig selbstständig bestimmen. In der Regel fährt man mit Leuten, die man ohnehin kennt oder aber man sucht sich Fahrpartner, die das gleiche fahrerische Niveau haben. Auf der Strecke kann man jederzeit anhalten, um die Landschaft zu genießen oder eine Pause einzulegen, wenn man möchte. Außerdem ist es immer möglich, aus dem Roadbook auszusteigen, wenn man keine Lust mehr hat und an den Ausgangsort zurückzufahren.

Unsere Roadbooks werden euch für die Dauer des kompletten Aufenthaltes ausgehändigt. Besonders motivierte und schnelle Fahrer/innen können so die komplette Strecke oder besonders reizvolle Passagen mehrfach fahren.

Glückliche Roadbookfahrer/innen auf der Kempenland Tour in den Niederlanden

„Ich kann auch allein ins Gelände fahren und mir selbst eine Strecke suchen“

Mit dem Roadbook erhaltet ihr eine zusammenhängende Offroadstrecke, die in der Regel die landschaftlich und fahrerischen Topspots der jeweiligen Region enthält. Ihr könnt euch ganz auf den Fahrspaß konzentrieren und müßt nicht Zeit mit lästiger und oft frustrerender Streckensuche vergeuden. Insbesondere in unbekannten Gegenden ist eine Streckenbeschreibung, die klar anzeigt, wo es lang geht, ein immenser Vorteil.

Auf unseren Roadbooks sind Servicepunkte (Tankstellen, Restaurants) und touristische Highlights ausgewiesen. Da die Maremma nur dünn besiedelt ist, sind diese Informationen für entspanntes Fahren wesentlich. Insgesamt hilft ein gutes Roadbook, die wertvolle Urlaubszeit in gewisser Hinsicht „effektiv“ zu nutzen: bei einem Maximum an stressfreiem Offroad-Vergnügen lernt man gleichzeitig die Landschaft und Eigenart der Südtoskana kennen.

„Vielleicht fahre ich den langen Weg bis Italien und stelle dann fest, dass mir Roadbookfahren gar keinen Spaß macht“

Die Anfahrt bis zur Ausgangsbasis von MotoAdventures in der Südtoskana ist natürlich lang, lohnt sich aber unserer Meinung nach wegen der besonderen Fahrbedingungen vor Ort. Wer erst einmal ausprobieren möchte, ob das Roadbookfahren überhaupt etwas für ihn/sie ist, kann dies in Belgien oder den Niederlanden testen. Hier kann man sich bei diversen ein- oder zweitägigen Veranstaltungen ohne Wettbewerbsdruck mit dem Roadbookfahren vertraut machen (siehe Links).

Außerdem bieten wir auf unseren Offroad Special veranstaltungen eine Einführung in die Roadbook-Navigation ein.

„Roadbookfahren passt nicht zu meinem fahrerischen Niveau“

Wir von MotoAdventures bemühen uns, für jeden fahrerischen Anspruch die passende Strecke anzubieten. Deshalb haben wir Roadbokks für verschienene Zielgruppen konzipiert. Die Roadbooktouren, die wir derzeit für Sportenduros im Angebot haben, richten sich an offroad-erfahrene Fahrer/innen. Sie enthalten viele technisch anspruchsvolle Passagen, die je nach Witterung nicht leicht zu meistern sind. Anfänger im Geländesport können sich auf den Strecken der Großenduro-Roadbooks versuchen. In allen Streckenbeschreibungen geben wir für zahlreiche Passagen einfachere und eine schwierigere Alternativrouten an.

Wer an den Roadbook-Veranstaltungen in Benelux teilnimmt, sollte beachten, dass insbesondere in Belgien die meisten Touren, vom Streckenprofil her, auf leichte Sportenduros zugeschnitten sind. Wer mit schwererem Gerät unterwegs ist oder noch „neu“ auf der Piste ist, sollte sich besser in den Niederlanden nach Touren umsehen. Anbieter von Roadbooktouren sind z.B.: www.road.be, www.offroadtrips.nl oder www.fennek-tours.de.

Ein Roadbook zeigt, wo es lang geht.

Ein Roadbook zeigt, wo es lang geht.